Leistung messen für ein saubereres Gebäude

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Auf den ersten Blick kann es schwierig sein, eine Schmutzfangmatte von der anderen zu unterscheiden. Wie weiß man dann, welche Matte am effektivsten Sand und Schmutz auffängt, der ansonsten in ein Gebäude hineingetragen werden würde?

Die Antwort lautet: indem man die Leistung der Matten misst. Dafür haben wir eigens ein Verfahren entwickelt. In diesem Verfahren werden vier einfache Kriterien eingesetzt, die Ihnen helfen zu entscheiden, welche Arten von Schmutzfangmatten an welchen Stellen eingesetzt werden sollten, und entsprechende Empfehlungen für Architekten, Planer und installierende Betriebe auszusprechen.

 

Sandabsorptionsrate (SAR)

Im Prinzip kann jeder Quadratmeter Schmutzfangmatte bei regelmäßiger Reinigung bis zu zwei Kilogramm Sand aufnehmen, bevor er gesättigt ist (siehe Abb. 1). In der Praxis absorbiert eine Matte jedoch höchstens 70 % bis 95 % dieser Menge.

Der Anteil an Sand, der nicht von der Matte absorbiert wird, wird Gebäudeverschmutzungsrate (GVR) genannt. Je höher die SAR, desto niedriger die GVR.

Wir haben die SAR-Leistung in drei Kategorien eingeteilt:
1: weniger als 80 %
2: 80 bis 90 %
3: 90 % oder mehr

 

Reinigungsfähigkeitsrate (RFR)

Diese Zahl drückt aus, wie effektiv eine Matte gereinigt werden kann. Üblicherweise liegen die Werte zwischen 50 % und 85 %. Der Restschmutz bleibt in der Matte (siehe Abb. 1). Und je mehr Sand in der Matte zurückbleibt, desto höher der Verschleiß, da Sandkörner sehr scharf sind und im Laufe der Zeit den Flor beschädigen.

 

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Teppichverschmutzungsrate (TVR)

Dies ist das dritte Kriterium. Der (bei regelmäßiger Reinigung mit einem Staubsauger) nach dem Absaugen in der Matte zurückbleibende Sand führt letztlich dazu, dass die Matte einen Sättigungspunkt erreicht. In Abb. 2 zeigt die blaue Linie die Menge an Sand, die die Matte vor und nach jedem Absaugen enthält. Die schwarze Linie gibt die durchschnittliche Menge an Sand an, die über mehrere aufeinander folgende Absaugerunden hinweg in der Matte zurückbleibt.

 

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Optischer Eindruck (OE)

Dies ist das vierte Kriterium. Eine Matte kann nicht optimal aussehen, wenn sie eine Menge Sand enthält. Wir erfassen die Bandbreite der optischen Sauberkeit, die von makellos bis zu vollständig schmutzgesättigt reicht, auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 5 für die sauberste Stufe steht.

Wenn wir noch einmal Abb. 2 betrachten, sehen wir, dass das Sättigungsniveau in unserem Beispiel bei 50 Gramm liegt. In Abb. 3 liegt der optische Eindruck dieses Produktes bei einer Sättigung von 50 Gramm bei 4,5 von 5. Dies ist also ein sehr guter Wert: trotz Erreichen des Sättigungsniveaus ist von dem Sand in der Matte fast nichts zu sehen.

 

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Zwei dieser vier Kriterien sind entscheidend: SAR und OE. Dies sind in unseren Tabellen aufgelistet.

Durch die Arbeit mit diesen Kriterien können wir nicht nur die Qualität unserer Produkte überprüfen, sondern zudem die angestrebten Produkteigenschaften präzise regulieren. Dies führt zu einer kontinuierlichen Verbesserung unserer Produkte.